Ein erster Schritt zur Veränderung

Wir sind hier, um Dir zu helfen, Deinen Weg zu finden - mit Empathie, Verständnis und einer individuellen Herangehensweise, die auf Deine persönlichen Bedürfnisse abgestimmt ist.

Erkennen. Verstehen. Verändern.

Glaubwürdigkeit

Jeder Mensch ist einzigartig und hat seine eigenen Herausforderungen und Chancen.

Glaubwürdigkeit

Verstehen

Immer wieder kommt es zu Diskussionen in der Öffentlichkeit, wenn es darum geht, dass Betroffene von sexualisierter Gewalt, sexueller Belästigung, Missbrauch oder sexuellen Übergriffen öffentlich über Ihre Erfahrungen sprechen. Noch häufiger wie diese Diskussionen, ist die Tatsache, dass eben diesen Betroffenen nicht geglaubt wird. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Beschuldigte aus dem privaten Umfeld oder eine Person aus der Öffentlichkeit ist. Denn die Menschen, die diese Erfahrungen mit der beschuldigten Person nicht machen mussten, kennen eben diesen Menschen als liebevollen und aufopfernden Familienvater, als Menschen, der sich für soziale Projekte einsetzt, als angesehene Person in der Öffentlichkeit etc. pp…

Erfahrung

Niemand, der diese Erfahrungen mit den beschuldigten Personen nicht gehabt hat, kann sich vorstellen, dass diese(r) solche Sachen/Straftaten begeht. Und das, was dann passiert, ist dass den Menschen, die diese Anschuldigungen öffentlich machen, nicht geglaubt wird. Sie werden öffentlich als Lügner dargestellt. Es wird gesagt, dass diese Menschen nur Aufmerksamkeit wollen, dass sie bei den beschuldigten Menschen nicht landen können und sie sich aus diesem Grund diese Anschuldigungen ausdenken, es wird behauptet, dass sie schon immer gelogen haben, es wird behauptet, dass sie sich in den Mittelpunkt spielen wollen, schon immer Drogen und Alkohol zu sich genommen haben. Aber all das, entspricht in den seltensten Fällen der Realität.

Wertschätzung

Die breite Öffentlichkeit, die Menschen, die nicht betroffen sind, können sich nicht vorstellen, wie hoch der Druck bei betroffenen Menschen ist. Menschen, die solche Erfahrungen gemacht haben, haben Angst, dass ihnen nicht geglaubt wird, dass ein breiter Shitstorm auf sie nieder prasselt, sie begehen in Augen der Täter eine der größten „Sünden“. Sie reden über das, was passiert ist, obwohl ihnen das die beschuldigten Personen/ Täter eingetrichtert haben, dass nie darüber gesprochen werden darf. Sie reden, obwohl die Scham- und Schuldgefühle, die ihnen eingetrichtert wurden, riesengroß sind. Sie reden, obwohl sie unsagbare Angst verspüren.

Schuld

Von der Justiz und einem großen Teil der Öffentlichkeit heißt es: Ein Mensch gilt trotz Vorwürfen, solange als unschuldig, bis seine Schuld einwandfrei bewiesen ist. Wieso gilt dieses Gesetz nicht auch für die Menschen, die über Missbrauch, sexualisierte Gewalt oder sexuelle Belästigung öffentlich reden? Egal ob sie jetzt öffentlich getätigt werden, oder allein bei der Polizei? Jemand der öffentlich über das spricht, was er/sie erlebt hat, auf den prasselt oftmals ein Shitstorm ein. Auch dann, wenn die Aussagen von anderen bestätigt werden. Wie erst fühlen sich dann Menschen, die Täter innerhalb der Familie anzeigen oder aufdecken?

Unterstützung

Wir in unserer Selbsthilfegruppe/unserem Verein gehen an das Thema so ran, dass wir grundsätzlich allen Menschen, die zu uns kommen und von solchen Dingen berichten, glauben. Denn viele von uns haben erlebt, wie es ist, wenn man eine Aussage macht und einem nicht geglaubt wird. Weil es zu unvorstellbar klingt, weil es nicht in die Welt derer passte, denen wir davon erzählt haben, weil Täter die totale Rückendeckung aus der Familie haben.
Wir streiten nicht ab, dass es auch einige wenige Menschen (auch nachweislich) gibt, die mit einer solchen Aussage, ihre eigenen persönlichen Belange durchziehen wollen, obwohl sie nicht stimmen.

Mut

In unserem Verein, in unserer Selbsthilfe glauben wir den Menschen, die zu uns kommen, oder Beratung am Telefon suchen. Auch wenn das, was wir hören, noch so unwahrscheinlich klingt. Denn wir wissen, dass es all diese Dinge auf der Welt gibt. Wenn ein betroffener Mensch schon all seinen Mut zusammennimmt und über die Straftaten spricht, die an ihm begangen worden sind, sollte ihm geglaubt werden. Denn es erfordert enorm viel Mut, solche Aussagen zu machen.

Unsere Intention

Hope!

Hope – Verein für Betroffene von sexuellem Missbrauch und Gewalt e.V.

Mit unserem Verein wollen wir eine Anlaufstelle für Betroffene Menschen von Missbrauch und Gewalt sein.

Ursprünglich sind wir eine Selbsthilfegruppe für Betroffene Frauen von Missbrauch und Gewalt gewesen. Wir alle haben die Erfahrung gemacht, dass das Thema sexueller Missbrauch und Gewalt an Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen immer noch ein Tabuthema ist.

In vielen Fällen ist es so, dass die Medien das Thema Missbrauch und Gewalt an Kindern aufgreifen, wenn mal wieder ein Fall bekannt wird. Dann sprechen einige Menschen wenige Tage über das Thema und danach hört man nur noch wenig bis gar nichts mehr.

Das Thema ist unangenehm.

Wie es Kindern, Jugendlichen, aber auch erwachsen gewordenen Betroffenen geht, danach wird oft nicht geguckt und gefragt. Es fällt nur auf, wenn Betroffene nicht so funktionieren, wie es von der Gesellschaft erwartet wird. Betroffene haben viel zu wenig Anlaufstellen.

Dies wollen wir ändern.

Gewalt kann in vielen Formen auftreten: sexuell, körperlich und physisch, emotional, finanziell, usw.; nicht jede Gewalt ist von außen erkennbar oder wird von den Betroffenen als solche wahrgenommen.

In Deutschland wird jedes 6. bis 8. Kind oder Jugendliche*r sexuell missbraucht und/oder anderweitig misshandelt.

Leider ist es so, dass betroffene Kinder und Jugendliche, aber auch Erwachsene, jahrelang Schweigen. Zum Teil aus Angst und Scham, zum anderen, weil sie von ihren Tätern diverse Redeverbote auferlegt bekommen haben, oder eben auch, weil sie nicht erkennen, dass es sich um Gewalt handelt.

Wir spüren, dass der Bedarf an Anlaufstellen für Betroffene von sexuellem Missbrauch und Gewalt sehr groß ist. Aus eigener Erfahrung wissen wir, dass Betroffene viel zu lange in der Verdrängung leben (müssen).

Unsere Ziele

In unserem Verein wollen wir ehrenamtlich arbeiten und damit kostenlose Hilfen für Betroffene anbieten.

Und wir wollen einen Schritt weiter gehen: wir wollen aktiv in der Öffentlichkeitsarbeit werden.

Das heißt, dass wir uns z.B. Infoveranstaltungen in beispielsweise Kinder- und Jugendeinrichtungen für Kinder/Jugendliche, sowie für Fachkräfte und Eltern/Bezugspersonen, Infostände bei öffentlichen Veranstaltungen und die Sensibilisierung von Menschen im Rechtssystem vorstellen können.

Wir wollen in den sozialen Medien auf das Thema aufmerksam machen.

Wir wollen für Betroffene Redeangebote anbieten, denn aus eigener Erfahrung wissen wir, dass Reden ganz oft ein großer Bestandteil auf dem Weg der Heilung ist.

Wir wollen anderen Betroffenen Hilfe im Alltag bieten. So zum Beispiel Begleitung zu Ärzten, Begleitung zu Ämtern oder Gängen/Begleitung bei der Polizei. Denn wir haben alle die Erfahrung gemacht, dass der Weg allein der Schwerste ist.

Wer wir sind

Das nötige Wissen und die nötigen Fähigkeiten und Fertigkeiten bringen wir aus unseren eigenen Erfahrungen, sowie bestimmten Berufsqualifikationen einzelner Mitglieder mit. Weiterhin wollen wir uns durch Weiter- und Fortbildungen weiterentwickeln und unser Angebot erweitern. Grundlegend sind wir aber keine Fachkräfte, sondern wollen uns durch unsere Erfahrungen gegenseitig unterstützen und unsere Wahrheiten nach außen tragen.

Wir sind primär Frauen, wollen aber auch für betroffene Männer, sowie  Trans*-, nicht-binäre und Inter-Personen eine Anlaufstelle bieten. Gemeinsam mit den Betroffenen prüfen wir, inwieweit wir Hilfestellungen leisten können oder welche Anlaufstellen eventuell passender wären.

Unser Verein

Der Vereinssitz ist in Berlin, wir haben jedoch auch Mitglieder aus verschiedenen Bundesländern weswegen wir perspektivisch auch bundesweit tätig werden wollen.

Wir freuen uns über Kontaktaufnahmen jeder Art, sei es von Personen, die Hilfe benötigen, von Firmen, Institutionen und Trägern zum Thema Weiterbildung oder von der Presse für die Enttabuisierung und das Aufmerksamkeit Machen auf das Thema Gewalt und Missbrauch.

Wir halten es für enorm wichtig, dass das Thema Missbrauch und Gewalt mehr in die Öffentlichkeit kommt und Betroffene eine Stimme bekommen.

Wir freuen uns, wenn uns private Menschen oder auch Firmen, Institutionen und andere Träger in unserer Arbeit mit Spenden unterstützen. Selbstverständlich stellen wir für jede Spende eine Spendenbescheinigung aus.


Lasst uns gemeinsam an einer Zukunft arbeiten.

Wenn Du bereit bist, den ersten Schritt in eine neue Richtung zu gehen, nehme 

Kontakt mit uns auf.

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden der Übersetzungen

Wir nutzen einen Drittanbieter-Service, um den Inhalt der Website zu übersetzen, der möglicherweise Daten über Ihre Aktivitäten sammelt. Bitte überprüfen Sie die Details in der Datenschutzerklärung und akzeptieren Sie den Dienst, um die Übersetzungen zu sehen.